SEG–Mastkonzept

SEG ProAmino–Konzept

Mastschweine haben einen Bedarf an essentiellen Aminosäuren, aber nicht an Protein. Gerade bei hohen Kosten für Proteinträger kann die Strategie deshalb nur lauten: Protein runter – Aminosäuren bedarfsgerecht ausgleichen. Richtschnur ist dabei das ideale Protein–Konzept, welches ein bestimmtes Verhältnis der Aminosäuren zum Lysin fördert.

Gleichzeitig bewirkt eine Proteinreduzierung eine Stabilisierung der Darmgesundheit und eine Entlastung des Stoffwechsels beim Mastschwein. Eine effektivere Proteinnutzung und eine geringere N–Ausscheidung sind die positiven Umwelteffekte, die sich auch in einer verbesserten Stallluft zeigen.

Vorteile einer Proteinreduzierten Schweinemast

Bei einer Proteinreduzierten Schweinemast wird teures Sojaschrot eingespart und mit Aminosäuren bedarfsgerecht aufgewertet.

  • Entlastung der Schweine

    • Geringere Pufferwirkung und verbesserte Ansäuerung im Magen
    • Verminderter Keimdruck im Verdauungstrakt
    • Entlastung der Entgiftungsfunktion der Leber
  • Biologische Leistungen

    • optimale Tageszunahme und Futterverwertung
    • maximale Körperproteinbildung
    • kein erhöhter Fettansatz
  • Umwelt

    • deutlich effizientere Proteinverwertung
    • drastisch eingeschräkte N–Ausscheidung
    • verbesserte Hof–N–Bilanz
  • Wirtschaftlichkeit

    • geringerer Einsatz teuerer Proteinträger
    • günstigere Mastmischungen
    • keine relevanten Auswirkungen auf den Schlachtkörper

SEG Ebermastkonzept

Im Vergleich zu Kastraten und weiblichen Mastschweinen besitzen Jungeber in der Anfangsmast nur eine eingeschränkte Futteraufnahmekapazität. Im Wachstumsverlauf bilden Jungeber eine deutlich stärkere Schulter und größere Rückenmuskelfläche aus, bei gleichzeitig erheblich geringerer Fettabdeckung. Das zusätzliche Muskelfleischansatzvermögen wirkt sich bei den Ebern insbesondere in der Endmast aus.

Aus diesen Unterschieden ergeben sich die folgenden Konsquenzen für die Versorgung und Leistung des Mastebers:

  • höhere Nährstoffkonzentration vor allem mit verdaulichen Aminosäuren (+ 10%)
  • bis 15% günstigere Futterverwertung
  • 1 – 2%-Punkte überlegener Magerfleischanteil
  • ca. 1%–Punnkt vermminnderte Ausschlachtung (Geschlechtsorgane)

Diese Zusammenhänge erfordern ein speziell auf den Bedarf und das Potential der Eber abgestimmtes Fütterungskonzept.

Grafik: Anteil Lysin in Bezug auf die Tageszunahme
Grafik: Anteil Lysin in Bezug auf die Tageszunahme

Haltungsmanagement

Eber besitzen ein höheres Aggressionspotential als Kastraten und weibliche Mastschweine. Darum ist die Haltung in getrenntgeschlechtlichen Mastgruppen für die Ebermast von entscheidendem Vorteil.

Phasenmast mit dem innovativen SEG Mineralfutter
Phasenmast mit dem innovativen SEG Mineralfutter

Neben dem innovativen SEG Mineralfutter bieten wir auch Spezialitäten und Problemlöser (Kannibalismus / Unruhe, Futterakzeptanz, Salmonellen, usw.) für eine erfolgreiche Mast. Sprechen Sie uns an.